Letzte Aktualisierung: 24.07.2012

 

 

Es gibt neben der antispeziesistischen Argumentation noch weitere Aspekte, die für eine vegane Lebensführung sprechen:

 

 

Sehr sehenswerter Talk auf TED.com: Mark Bittman on what's wrong with what we eat 

 

Neben dem immer wieder gern gehörten, brüllend komischen Spruch "Veganer essen meinem Essen das Essen weg" (hahahahaha, sooooooooo komisch *tränen wegwisch*) wird immer wieder gerne diskutiert, dass Veganer ja inkonsequent und einseitig fokussiert seien, weil sie von Tierleid reden aber Pflanzen für ihre Ernährung töteten:

Bei der 'veganen Gesellschaft Österreich' findet sich ein Artikel 'Können Pflanzen leiden? Eine wissenschaftliche Analyse'. Hier wird recht anschaulich der Unterschied zwischen der Empfindungsfähigkeit von Pflanzen und Tieren herausgearbeitet.

 

 

Ich kann selber über mich nur immer wieder feststellen, dass ich viel zu lange gebraucht habe, bis ich den Schritt in ein besseres Leben gefunden habe...

 

 

"Der Tierbefreiungsgedanke muss ins Bewusstsein, die Tiere aus dem Bauch. Veganismus ist aus diesem Grund Voraussetzung der Tierbefreiung, eine neue Ästhetik, die eine völlige Umgestaltung der Lebenswelt involviert. Hier wird der anfangs ausgeführte Gedanke zur „Somatisierung der Herrschaftsverhältnisse“ bedeutend: Da sich die Herrschaftsstrukturen am Körper materialisieren, muss vor allem der Körper befreit werden. Freiheit – die eigene wie die der Anderen – muss wieder zu einem Bedürfnis werden. Die Hässlichkeit der Tierausbeutung und der Gewalt muss für Menschen wahrnehmbar, leiblich spürbar werden im Mitleid mit den gequälten Körpern der Tiere."

(Melanie Bujok, „Zur Verteidigung des tierlichen und menschlichen Individuums, in „Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen“, S.331/332)