Seetha, Sookie, Tera

Achtung, bisweilen könnten mir auch nicht 100% ernst gemeinte Dinge herausrutschen.

Also: Pfirsicht! Satiere!

21.12.2012 - Weltuntergang

Da ich mich ja bekanntlich nicht nur der Weltrevolution verpflichtet fühle, sondern neben dem Oberkommando über die wilden Rattenhorden in meiner Raumstation auch noch eine Leidenschaft für Rock'n'Roll habe, hier meine Empfehlung zum Weltuntergang: The Reverend Horton Heat. Y-e-s!!!! [Es empfiehlt sich, seinen Browser mit Stealthy gegen den Schwachsinn der Gema zu equippen, die tatsächlich die Videos von The Reverend Horton Heat (von der Band-Homepage!!!!) blocken. Es lebe die unendliche Hirnlosigkeit!!!].



 

20.12.2012

Ein paar Worte zur Besatzung der Raumbasis: Wie Ihr ja wahrscheinlich bereits mitbekommen habt, leben auf der Raumbasis unter dem Kommando des Raumkommandanten Hartmut [vorausgesetzt, hier hört überhaupt mal jemand auf ein Kommando - Ratten sind Anarchisten - kann man also ansatzweise von "unter dem Kommando des Raumkommandanten" reden] mehrere Gruppen verschiedener Rattonauten: da sind zum Einen die Raumonauten, die in 'meinem'(hahaha!) Zimmer frei herumflitzen, dann zum Anderen die Fluronauten Tera, Sookie, Hexe und Seetha, die tgl einen vielstündigen Freiaufenthalt auf der vorgelagerten Aussenbasis, dem Flur, verbringen und finally: die kleine Stellonautin Stella, die leider alleine auf einer Aussenposition Dienst tun muss, da ihre körperlichen Schwierigkeiten ein Zusammenleben mit der rauflustigen Baggage der anderen beien Gruppen unmöglich machen. Stella hat nur ein Auge und kann die Beine nicht mehr richtig koordinieren und eine Hand ist auch stark eingeschränkt. Stella hält also auf ihrem Vorposten die Stellung und bekommt nach Möglichkeit regelmässigen und häufigen Kuschelbesuch vom Raumkommandanten, den sie aber bisweilen wohl eher als lästig empfindet . Da der Raumkommandant aber in aller Regel mit Leckereien bewaffnet ist, ist der Besuch auch nicht wirklich unerwünscht.
Derzeit versucht der Raumkommandant einer nicht unerheblichen Teilgruppe der Raumonauten beizubringen, dass man in Leute nicht reinbeisst. Vielen der Raumonauten erschliesst sich offensichtlich der Sinn dieser Anordnung nicht ganz und so versucht man an diversen Stellen des weitreichenden Körpers des Raumkommandanten, ob dieser nicht eventuell doch essbar ist. Da insbesondere die halbwilden Raumonauten sehr schreckhaft und scheu sind, ist die Durchsetzung der allgemeinen Regel, nicht in den Raumkommandanten zu beissen, immer eine Frage der sorgfältigen Abwägung. Bisweilen ist die Bereitschaft, Kontakt aufzunehmen, höher zu bewerten, als der Verstoss gegen die im Grunde genommen einfache Regel: Der Raumkommandant beisst nicht in die Raumonauten - von den Raumonauten wird erwartet, weder in andere Raumonauten, noch in den Raumkommandanten zu beissen. Wenn allerdings ohne Freilegung des roten, flüssigen Inhalts des Raumkommandanten in den Raumkommandanten gebissen wird, wertet dieser den Versuch bisweilen als Kontaktversuch und holt die Astronautenpaste. Astronautenpaste ist das Allergrossartigste, was es gibt und für Astronautenpaste beissen auch die scheuen und schreckhaften Raumonauten bisweilen bereitwillig in den Raumkommandanten, auch wenn sich der Kausalzusammenhang von Nichtbeissensollen und Belohntwerden  für Zahnkontaktaufnahme keinem der Beteiligten erschliesst....

Anderes Thema: SPON: Rating-Agentur wertet Griechenland um sechs Stufen auf. Machen wir uns nix vor: Das passiert nicht, weil die Prognose besser ist, oder weil es mit Griechenlands Finanzen bergauf geht. Bergauf geht es nur mit den Finanzen der Banken und Hedge-fonds. Aber wenn die griechischen 'Schrottpapiere' nicht mehr so schlecht gerated sind, dann können die Banken sie trozt effektiver Risiken wieder als Eigenkapital und als Einlage und Kreditabsicherung benutzen.... Besser wird dadurch gar nix. Nirgendwo. Nur gefährlicher....( kuckstu: ZDFheute: EZB akzeptiert wieder Athen-Anleihen als Sicherheit )



 

 

19.12.2012

Durch ein fieses Schlagloch im Raum-Zeit-Kontinuum ist Raumkommandant Hartmut heute nacht in fernen Welten gefangen gewesen. Die Schall-Strahlungsleistung meiner Wecker vermochte es nicht den stark gekrümmten Raum um die Morgens-Schlafunterbrecher zu überwinden und so erwachte ich orientierungslos zu einer Zeit, zu der ich in umgekrümmter Zeit normalerweise das Haus verlasse. Die restliche Besatzung meiner Zeitkapsel wartete mit wachsender Ungeduld auf die morgendliche Frischfutterversorgung. Diese, sowie die notwendige medizinische Versorgung der Rattonautin Maya bewerkstelligte ich in Rekordzeit und startete dann durch, um möglichst zeitnah zur Erfüllung der Forderungen meines Arbeitgebers mir gegenüber, eilen zu können. Der Tag beginnt also -zumindest für mich- mit einer zweistündigen Diskontinuität. Solltet Ihr ebenfalls von dem Chaos betroffen sein, dass ich durch meine hektische Flucht aus Morpheus Armen im Raum-Zeit-Kontinuum hinterlassen haben könnte, dann schiebt die Schuld ruhig auf mich....

 

 

 

 

18.12.2012

Die Abenteuer des Raumkommandanten Hartmut: Gestern abend habe ich einen ausserordentlich uneleganten Rücksturz zur Erde hingelegt. Beim eigentlich problemlosen Überwinden der Absperrung in meiner Zimmertür verkrallte sich mein rechter Zeigezeh in der Absperrungsplatte und ich konnte, trotz aller Bemühungen mein Gleichgewicht durch Einschalten zusätzlicher Stabilisatoren wiederherzustellen, den Kopf nicht signifikant über Bodenniveau behalten. Die dreiteilige, klappbare Triptichon-Absperrung zwischen Flur und Wohnzimmer zerlegte sich durch meinen Rücksturz auf den Heimatplaneten in seine drei Teile und Stellas Käfig, der meine Landung ein wenig abfederte weicht jetzt geringfügig von seiner Quaderform ab. Tera, Sookie, Seetha und Hexe befanden sich derzeit im Flur und ich musste sie schnell in ihre Heimatgefilde verbringen, bevor die vier Damen gewahr werden konnten, dass der Weg ins Wohnzimmer nun unverbaut war. Die vier waren ordentlich verschreckt, weil man einen Meteoriten meiner Grössenordnung ja normalerweise nicht in unmittelbarer Nähe einschlagen sieht. Mir gelang es dennoch sie von der Friedlichkeit meiner Mission zu überzeugen und sie mithilfe ihres Barbiebus-Raumschiffs in ihren angestammten Sektor der Domewand zu verfrachten. Nun musste ich, statt wie geplant, in meiner Koje zu verschwinden und die sonnenabgewandte Tagesphase in Tiefschlaf zu verbringen, das Absperrungstriptichon soweit wieder restaurieren, dass es mir möglich sein wird, die 4 heute wieder zum Raumspaziergang im Flur (und NICHT IM WOHNZIMMER) auszuschleusen und mich zeitsynchronisiert zum Wahnnachtstreffen der Kleintiergruppe des Tierheims zu begeben. Dank meines netzunabhängigen Vorratsstromschraubgerätes gelang die Reparatur in den Flurgefilden vorbildlich und ich konnte mich mit nur mässiger Verspätung in den Regenerationsschlaf begeben.

(Update) Überall Globalisierung. Fast gar keine Wirtschaftsthemen sind heutzutage noch national begrenzt. Ob es sich um die globale Finanzindustrie handelt oder um die Realwirtschaft. Immerzu hört man allerorten etwas von Lohnstückkosten im internationalen Vergleich, von Export- und Importbilanzen der Länder, von Produktionsverlagerungen, internationaler Konkurrenz, internationale Kooperationen. Wir leben in einer Welt, die bereits jetzt mit über 7 Mrd Menschen hoffnungslos überbevölkert ist und die Weltbevölkerung wächst und wächst und wächst - täglich sterben 18.000 Menschen-Kinder in der Welt an Hunger, "Der »World Food Report« der UN sagt: Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren, 57000 Menschen jeden Tag. Von den sieben Milliarden Menschen, die es heute auf der Welt gibt, ist ein Siebtel permanent schwerstens unterernährt" (16.11.2012 junge Welt: »Für die Völker des Südens hat der dritte Weltkrieg längst begonnen«.). Und dann kommt mir jemand damit, wie schlimm es ist -schon wegen des demographischen Faktors-, dass sich die Deutschen nicht so recht vermehren wollen. Herrje, da muss natürlich was gemacht werden. Die Renten sind in Gefahr. Und wie wenn es auf einmal die ganze Welt um uns herum nicht gäbe, wie wenn es keine (Jugend-)Arbeitslosigkeit erschreckenden Ausmasses gäbe, wie wenn die Produktivitätssteigerungen nicht bewirkten, dass schon jetzt nicht mehr alle hier überhaupt auskömmliche Arbeitsstellen bekommen, wie wenn nicht einige Wenige auf Kosten der Allgemeinheit sagenhafte Reichtümer anhäuften, wird uns erzählt, dass ohne sprunghafte Vermehrung ausgerechnet der Deutschen, unsere Renten in Zukunft leider nicht gezahlt werden könnten..... Ich kann's nicht mehr hören (lesenswert was Renten betrifft, sind die Artikel von G. Flegel: hier und hier und hier  und und und und........).


 

 

 

17.12.2012

Heute beginnt die letzte Arbeitswoche für mich in diesem Jahr - wenn am 21.12. die Welt untergeht, natürlich die letzte überhaupt. Da brauch ich mich ja vielleicht gar nich mehr sooooooooooo anstrengen :D

 

 

 

 

 

16.12.2012

Heute ist Sonntag und der nachzuholende, gestern verschobene, RCD. Ich spüre eine starke und deutlich Unmotiviertheit in allen Fasern meines Körpers....

(Update) Verdammter Scheiss: Meine süsse, kleine, liebe Maya hat ne richtig fette, eitrige Gebärmutterentzündung.

(Update: 16:00) Meine Herzallerliebste backt gerade Kekse. Nach einem Rezept, dass wir neulich - samt Probekeks - beim Tierheim-Lichterfest von der Vebu-Regionalgruppe Oldenburg bekommen haben (btw: der Vebu hat eine gaaaaaaaaaaaanz tolle Rezeptdatenbank):

"Schneeflocken:
für ca. 60 Stück:
  • 80g Mehl
  • 100g Puderzucker
  • 250g Margarine
  • 250g Speisestärke
  • 1 Pkg Vanillezucker
  1. Alle Zutaten zu einem Teig vermengen
  2. Teig zu Kugeln formen (kleiner als Walnussgrösse)
  3. Kugeln mit Abstand auf ein Backblech legen
  4. Kugeln mit Mehl-bestäubter Gabel eindrücken (flachdrücken)
  5. Bei 200° C für ca. 10 min backen (dürfen nicht dunkel werden) "

Die Kekse sind sooooooooooooo unglaublich lecker. Fluffig und bröselig wie Baisers. Wow, yeah.... Ich lunger schon dauernd vor der Küche herum und versuche welche zu ergattern. Jetzt weiss ich wie sich meine Tierchen fühlen wenn der grosse Affe mit der Multivitaminpastentube im Zimmer steht und jede NUR EIN BISSCHEN bekommt......