Achtung, bisweilen könnten mir auch nicht 100% ernst gemeinte Dinge herausrutschen.

Also: Pfirsicht! Satiere!

15.01.2013

Heute morgen war es so still in Fatimas Häuschen, das ich das Schlimmste befürchten musste. Gestern abend noch piepste sie beim Atmen und heute morgen waren keine Atemgeräusche mehr aus ihrem Haus zu vernehmen. Zum Glück ist die Ursache dieser Änderung aber, dass die Medikamente angeschlagen haben und dass sie ganz entspannt in ihrem Haus sass und vor sich hin dämmerte. Das ist ein schönes Geschenk an einem dunklen, tristen Morgen. Wenn man sieht, dass die verzweifelten Massnahmen doch noch ein wenig verfangen....

 

Wenn Bäume schreien könnten,
würden wir sie so hochmütig fällen?
Wir würden, wenn sie die ganze
Zeit aus keinem guten Grund geschrien hätten.


(Quelle: Apocrypha Discordia)



 

 

14.01.2013

"Es gibt für ein Tier eine Art und Weise, wie Dinge aussehen, schmecken, riechen, sich anfühlen bzw. klingen, von der wir so lange keine Vorstellung haben werden, solange wir darauf beharren, dass die einzig wissenswerten Dinge unsere eigenen sozialen Konstruktionen der Welt sind." (Noske)

 

(19:30) Nach der Arbeit habe ich mich ziemlich beeilt, um mit Fatima zum Tierarzt fahren zu können. Nachdem wir schon seit kurz vor Sylvester antibiotisch gegen Fatimas Atemwegsprobleme vorgegangen sind, war nun heute die Stunde der Wahrheit. Die Antibiotika haben alle nicht wirklich geholfen und auch Cortison hat nur wenig Linderung verschafft. Ein Röntgenbild brachte zum Vorschein, dass Fatima eine massive Aufhellung des Röntgenbilds im Herzvorhofbereich hat, also entweder irgendwas tumoröses, was in der Herznähe wuchert oder ein schon recht massiv vergrösserter Lymphknoten (tracheobronchial oder sternal), also im Bereich des Herzens und der Bronchien. Da drückt etwas auf die Atmung und die Prognose ist dementsprechend beschissen und wir geben jetzt als letzten Versuch noch ein Diuretikum und Cortison, aber die Hoffnung ist gering. Und wieder einmal, wieder einmal zuviel, bereite ich mich darauf vor, von einem geliebten Tier bald Abschied nehmen zu müssen. Es ist jetzt schon eine schwere Entscheidung, Fatima trotz Atembeschwerden noch ein paar Tage zu behandeln. Wenn sich ihr Zustand nicht deutlich bessert, dann werde ich ihr den baldigen Abschied natürlich erleichtern müssen. Auch wenn ich natürlich hoffe, dass ich Fatima noch ein paar schöne Tage oder gar Wochen bescheren kann, stelle ich mich nun schon innerlich auf den bald anstehenden schweren und letzten Weg zum Tierarzt ein. Wieder einmal, wieder einmal zu viel.



 

 

 

13.01.2013

 Zum Discordischen Orakel



 

 

12.01.2013

 

 Fußabdrücke...
Ich träumte, daß ich mit Der Göttin den Strand entlangwanderte.
Und ich sah zurück und sah Fußabdrücke im Sand.

Aber manchmal waren dort zwei Paar Fußabdrücke,
und manchmal war dort nur ein Paar.
Und die Zeiten mit nur ein Paar Fußabdrücken,
das waren die schwersten Zeiten meines Lebens.
Und so fragte ich Die Göttin:
Warum hast Du mich in meiner größten Not verlassen?
Und Sie antwortete: Ich habe Dich niemals verlassen.
In diesen Zeiten hüpften wir beide auf einem Fuß.

Und umph, ich war sehr verlegen, Sie mit so einer dummen Frage belästigt zu haben.
     [Carl Muckenhoupt, ohne Ehrung]
(Quelle: Apocrypha Discordia)

 

 

 

 

11.01.2013

 

Morgentliche Andacht
aus der Summa Diskordia

Wenn Du morgens Deine Socken aussuchst, rezitiere das Folgende:-

 

Ich habe diese Socken gewählt, meine Füße zu bedecken.
Indem ich diese Socken gewählt habe, habe ich entschieden, diese zu tragen
Und andere nicht zu tragen.
Selbst wenn ich nur in die Schublade gegriffen habe
Und zufällig ein Paar gegriffen habe,
Habe ich mich gegen aktives Wählen entschieden,
Und auch das ist eine Wahl.
Es spielt keine Rolle, ob diese Socken passen oder nicht;
Es spielt keine Rolle, ob diese Socken bequem sind oder nicht;
Es spielt keine Rolle, ob diese Socken Löcher haben oder nicht;
Ich werde sie den ganzen Tag tragen,
Es sei denn, sie werden naß oder fangen an zu stinken oder turnen mich ab,
Dann entscheide ich mich, andere Socken zu tragen.
(Oder garkeine,
Was eine andere Wahl ist).
Aber im Moment habe ich diese Socken gewählt
Meine Füße zu bedecken.

Wiederhole das für jedes Kleidungsstück, bis das Anziehen jeden Morgen vier Stunden dauert, und/oder bis es Deine Mitbewohner aus der Haut fahren läßt.

(Quelle: Apocrypha Diskordia)

 


 

 

Gebet der Ratte

O Herr, sie sagen, ich sei ein Ekeltier.
Aber Du hast auch mich geschaffen.
Wer gibt ihnen das Recht,
mich millionenfach zu quälen, aufzuspießen,
mit Gift vollzupumpen,
bis ich wahnsinnig vor Schmerzen
die eigenen Brüder zerfleische?

 

Immer haben sie uns verfolgt,
in ihren Fallen gefangen,
mit ihrem Gift grausam getötet.
Nun aber sitzen wir fest in ihren Käfigen.
Können nicht mehr wegrennen.
Sie üben an uns ihre Operationstechniken.
Tausendfach.
Millionenfach.
Ohne Erbarmen.

 

Wir sind die Geringsten unter Deinen Geschöpfen.
Wir zählen kaum im Chor der gemarterten Tiere.
Aber auch wir fühlen.
Den Schmerz und die Verlassenheit.
Erlöse uns, Herr, aus diesem Leid.
Amen

(Quelle:  Tierschutz Union)

 

 

 

 

 

 

10.01.2013

 

Die 10 Gebote von Diskordia
von Ginohn

1. Du sollst kein anderes Haus vor mir haben.
2. Du sollst Dir keinen begrabenen Nächsten zu eigen machen.
3. Du sollst den Herrn, Deinen Gott nicht töten.
4. Denke daran, die Tage zu vergeuden.
5. Ehre Deinen Vater vergeblich, damit Dein Sonntag lang wird.
6. Du sollst nicht den Namen Deiner Mutter annehmen.
7. Du sollst kein Zeugnis ablegen.
8. Du sollst es nicht heilig halten.
9. Du sollst Deinen Ebenbildern keinen unwahren Ehebruch unterstellen.
10. Dir soll nicht nach Deines Nachbarn Götter gelüsten.

 

(Quelle: Apocrypha Diskordia)

 

 

 


 

Das Ende

(Ein Bericht von der Schöpfung)
  1. Am Anfang war Das Wort. Und Das Wort war: Oops!
  2. Und Eris schuf Tag und Nacht und sah, daß es gut war.
  3. Und Eris schuf Licht und Dunkel und sah, daß es gut war.
  4. Und Eris sah die grundsätzliche Unlogik der Anordnung von (2) und (3).
  5. Und Eris sagte Hab damit nur zum Spaß gespielt und vertrieb die Nacht durch Erfinden der elektrischen Glühbirne. Und Eris wurde es langweilig, und Sie überließ es einer anderen Gottheit, alles einzurichten.

 

 

Das Gesetz der Gesetze

(Ein Bericht vom Gesetz der Gesetze)
  1. Alle Gesetze sind falsch, ausgenommen die, die richtig sind.
  2. Alle falschen Gesetze sind richtig, ausgenommen die, die es nicht sind.
  3. Alle richtigen Gesetze sind falsch, insoweit sie nicht richtig sind, aber richtig, insoweit sie es sein können.
  4. Alle Gesetze, die richtig sein können, sind richtig, sei denn, es ist anders.
  5. Es gibt immer fünf Gesetze.

 

(Quelle: Apocrypha Diskordia)



 


 

 

09.01.2013



 

 

08.01.2013



 

07.01.2013

Heute brauch ich jede Menge gedrückte Daumen! Mit bangem Herzen warte ich auf den Ausgang von Lanis Operation. Meine kleine Lani hat eine dicke Tumorbildung ziwschen den Armen auf der Brust. Nach dem letzten herben Verlust von Tjorven durch eine Operation fühl ich mich ehrlich beschissen, die kleine Lani gejagt, in die Transportbox gestopft und beim Tierarzt abgeliefert zu haben, wissend, dass was gut gemeint ist, manchmal einen fatalen Ausgang haben kann. Es ist immer eine schwere Abwägung, ob ich operieren lasse oder nicht. Bei Lara hab ich mich schweren Herzens entschieden, nichts zu tun - sie ist über 2 1/2 und der Tumor wächst langsam. Bei Mili (Schwester von Tjorven) und auch gut 2 Jahre alt bin ich noch unschlüssig. Bei Lani muss es sein. Ich hoffe soooooooo sehr, dass alles komplikationsfrei verläuft und ich sie am frühen Nachmittag wohlbehalten wiederbekomme... Also: Daumendrücken, bitte!!!

Huuuuuuuuurrrrrrrrrrrrrrrrrrraaaaaaaaaaa (11:45) Lani hat alles gut überstanden. Sie wird langsam wieder fit, muss aber noch bis zum vorgezogenen Feierabend beim Tierarzt in der Transportbox warten. Zuhause würd ich sie jetzt eh nicht zu den anderen lassen - weil ich ja nicht da bin und sie nicht angeschlagen zu den fiesen HaWis, mit denen sie sich so gerne herumtreibt, setzen möchte. Also wird das arme Mäuserl etwas Geduld haben müssen.....

Uuiiiiiiiiiiiiih (19:00) was hat sich das Mäusle gefreut, als die Transportbox zuhause aufging. Ab wie ein geölter Blitz schoss die kleine Lani aus der Box und zischte in die Dome und ward nicht mehr gesehen. Ich atme durch und freue mich wie ein Schneekönig, dass alles gut gegangen ist und dass es Lani gut geht.

 

06.01.2013

 

 

05.01.2013

Mir ist gestern mal wieder mein Rechner mit Pauken und Trompeten abgekackt. Aus irgendeinem natürlich unerfindlichen Grund liess sich nach dem Runterfahren die Harddisk überhaupt nicht mehr lesen und der Rechner weigerte sich, ein korrektes Laufwerk zu erkennen. Ach, was habe ich mich gefreut. Über Nacht konnte ich meine, zum Glück recht aktuelle, letzte Sicherung auf eine neue Festplatte aufspielen und jetzt bin ich wieder alive. Aber das hat mich die ganze Zeit gekostet, die ich normalerweise zum Zeitungsshreddern gehabt hätte und da heute Grossputz - also RCD - ist, bin ich hoffnungslos im Verzug und genervt und gehetzt und muss jetzt dringend sehen, dass ich meinen rattigen Verpflichtungen nachkomme. Meinem Rechner habt Ihr also zu verdanken, dass mir heute gar keine Zeit bleibt, hier etwas zu schreiben oder aktuelle Links hereinzustellen. Das Leben ist eins der härteren.....

Update: Um Euch noch einen erweiterten Einblick in meinen derzeitigen Launezustand zu geben: eine kleine Anekdote. Der gestrige Tag fing schon wie ein echter Scheisstag an. über die paar freien Tage zum Jahreswechsel hatte mein Körper und mein Geist endlich mal die Gelegenheit, dem von einem normalen Alltag im Kapitalismus nicht geduldeten, normalen Schlafbedürfnis nachzugehen. D.h. ich hatte wirklich, echt und wahrhaftig jede Nacht meine benötigten 11 Stunden geschlafen. Das ging natürlich in der ersten halben Arbeitswoche dieses Jahres nicht mehr. Meine versammelte Weckerarmee röhrte, piepte und söngelte also um 5:00 und ich schob meinen Kadaver langsam und ohne jede brauchbare Orientierung über Ort und Zeit von der Matratze. Nach meinen morgendlichen Verrichtungen und Erfüllung der rattigen FriFu-Pflichten machte ich mich an einem dunklen, regnerischen und beschissenen Frühmorgen auf den Weg zur Arbeit um dann mitten im Regen vor meinen Augen beobachten zu dürfen, wie sich die Scheibenwischer meines Autos ineinander verhakten und verklemmten. Einfach super sowas. Seit der Erfindung des Automobils gab es zunächst gar keine Scheibenwischer, dann einen, und als zwei Wischer zum Standard wurden, war es normal, dass sich die beiden Dinger parallel bewegten. Die findigen Ingenieure aber mussten unbedingt sich gegeneinander bewegende Scheibenwischer in die Autos bauen, die streng synchronisiert aneinander vorbei wischen. Ist jetzt das Gummi bei dem Einen ein ganz klein wenig zu lang, dann stösst die Spitze des einen Wischers den anderen in die Seite. Kommt es ganz blöd, dann verhakt sich Wischer rechts in Wischer links. Und es kam natürlich so doof, wie es nur kommen kann.... Wenn ein Tag schon so beginnt, dann endet er naturgegeben auch total beschissen. Also war das Abkacken meines &*%#^@Rechners eigentlich logische Konsequenz. Wär ich doch einfach im Bett geblieben, so wär mir vieles erspart geblieben........

17:00 Putzen fertich, ich fertich. Nun doch noch was zum Lesen:



 

04.01.2013

Auf der Basis der ab dem 01.01.2013 geltenden Risiko Minimierungs Massnahmen [RMM] des Umwelt Bundes Amts hab ich jetzt wieder ne Menge eBay-Anbieter von Rattengift angeschrieben. Über die 'Erfolge', so es denn welche geben sollte, werde ich natürlich berichten.

 

 

 

 

03.01.2013

 

 

 

 

02.01.2013

Manches Gute entdeckt man ja nur beiläufig, vieles viel zu spät.... Und manchmal macht man einen Fund, über den man sich einfach nur unendlich freuen kann. So ein Fund sind die Anarchosyndikalistischen Flugschriften: Online bei Syndikalismus's Blog. Die neuesten sind heute online gegangen (wobei ich mich frage, wo wohl die Nummern 301-350 sind????)



 

 

 

01.01.2013

Ein frohes neues Jahr wünsche ich uns allen!